Adrian Roßner

Heimatforscher


Heimatort: Zell im Fichtelgebirge
Wohnort: Zell im Fichtelgebirge

Gibt es für dich einen Lieblings- oder Rückzugsort in der Region?
Selbstverständlich, aber wenn ihn jeder kennt, wäre es ja kein persönlicher Rückzugsort mehr.

Was verbindest du hier in der Region mit deiner Kindheit?
Unbeschwertheit, Abenteuer, spannende Erfahrungen

Was bedeutet für dich Heimat?

Das ist sehr schwer zu beschreiben, da sie unglaublich vielschichtig ist: Familie, Sprache, Kultur und Geschichte gehören dazu. Aber auch das Gefühl, „angekommen“ zu sein; einen Hafen zu haben, der da ist, wenn man ihn braucht.


Welche Stärken hat das Hofer Land?
In ihrer unglaublichen Vielfalt: Jedes Dorf hat eigene spannende Traditionen und macht die Region „echt“, authentisch und damit immer wieder neu erfahrbar.


Welche Schwächen hat das Hofer Land?

Aufgrund eben jener Vielfalt kommt es hin und wieder zum „Kirchturmdenken“. Wir müssen zusammenarbeiten, um die Region fit für die Zukunft zu machen, dürfen dabei aber nicht etwas über sie stülpen, was sie nicht ist bzw. sein kann.


Welche Wünsche hast du für unsere Region?

Dass ihre Bewohner wieder bewusst stolz auf sie sind. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass sich daraus eine „Arroganz“ und Überheblichkeit gegenüber anderen Regionen ableiten darf, aber ich denke schon, dass wir aufhören müssen, andauernd nur das Negative wahrzunehmen.


Wie würdest du unsere Region in 4 Stichpunkten beschreiben?
1. Eine unglaublich spannende Geschichte „der kleinen Leute“ vor Ort
2. Eine einmalig schöne Natur- und Kulturlandschaft
3. Vielfältige Genüsse für Körper und Geist
4. Wahnsinnig nette Menschen und „Originale“


Drei Sachen, die du Fremden als erstes in der Region zeigen würdest?
Den Waldstein, Münchberg und die Hofer Industriekultur


Was ist dein liebster Mundartspruch?

Griengmerschohie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.