Schneesehnsucht

Die Sehnsucht der Hochfranken nach Schnee. Wer im Fichtelgebirge oder Frankenwald aufgewachsen und vor 2000 geboren ist, kann Autofahren. Das ist einfach mal Fakt. Grund dafür sind die vielen schneereichen Winter, die wir noch bis vor wenigen Jahren in unserer Heimat begrüßen durften.

Die Angst, nicht mehr nach Hause zu kommen. Das Gefühl, das Garagentor vor lauter Schnee nicht mehr auf zu bekommen. Schneepflüge, die einem immer, wenn man es eilig hat, den Weg versperren. Urriegel und g’schnupft werden. Kennt eigentlich noch jemand schneefrei? Für alle, denen es kein Begriff ist: es ist das Pendant zu hitzefrei. Keine Schule bei zu viel Schnee. Legendär und leider nicht mehr allgegenwärtig.

Dieser Winter meint es gut mit unseren Herzen. Die Sehnsucht nach einem weißen Winter wurde erhört und trotz Corona steigt unsere Laune ins Unermessliche. Das alles ist der Tatsache geschuldet, dass wir uns in unsere Schneesuits schmeißen können. Ski angeschnallt, Schneeengel im Tiefschnee, Schneeballschlachten, Eisbar mit alkoholischen Getränken im Vorgarten und glitzernde Landschaften. Oh, wie haben wir das vermisst!

Nicht zu vergessen, ist dabei unsere Landschaft. Unsere Wälder zart umhüllt von dieser weißen Masse, die unsere Herzen erfüllt. Da erkennt man mal wieder, wie schön es bei uns ist. Wie glücklich wir uns schätzen können. Wie gut es unsere Heimat mit uns meint. 

Ski angeschnallt, Schneeengel im Tiefschnee, Schneeballschlachten ...

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