Froschbach

Sich einmal wie ein Hobbit fühlen – das Froschbachtal 

Die meisten werden das Froschbachtal vor allem aufgrund des erstklassigen Fußballvereins kennen. Aber das ist nicht alles, denn im Froschbachtal kann man sich einmal fühlen wie bei den Hobbits. Mit übergroßen Füßen durch die Sträucher und über das Moos laufen, über Berge und durch Täler ziehen und in der geheimnisvollen Natur nach einem Schatz suchen. 

Das Froschbachtal ist ein Naturschutzgebiet, das zwischen Bobengrün, Tierbach, Marxgrün und Christusgrün liegt. Seinen Namen hat es nicht etwa daher, weil es dort so viele Frösche gibt, sondern von dem Wort ‚Fraisch‘, was so viel bedeutet wie ‚Grenze‘, denn der Froschbach grenzte einst die Bereiche Lichtenberg und Naila voneinander ab. Von diesem mittelalterlichen Spirit ist nicht mehr viel zu erkennen, die Thierbacher Schloss ist leider kaum mehr erhalten und nur noch durch seine Lage am Hang zu erahnen. 

Nichtsdestotrotz ist die Wanderung durch das Froschbachtal besonders für Kinder perfekt. Steigungen gibt es wenige, Erkundungstouren direkt am Bächlein laden zum Planschen und Saulieren ein und die Luft, die man dort atmet, ist mit Geld nicht zu bezahlen, weshalb sich das Tal auch perfekt zum Walken und Joggen eignet. 

Das Froschbachtal steht für unberührte Natur, Abenteuer und Ruhe. Hier läuft man garantiert niemandem über den Weg und wenn, dann interessiert sich derjenige auch nicht für einen, weil er selbst die Einsamkeit sucht. Es verirrt sich maximal mal ein Wildschein in diese Region. Hier hilft nur: mit Bedacht durch den Wald laufen und im Ernstfall laute Geräusche machen! Wildschweine haben mehr Angst vor uns als wir vor ihnen. 

Wer einen etwas längeren Spaziergang sucht, kann über den Spiegelwald* nach Naila oder auch zum Rehgehege nach Pechreuth laufen, um mit viel Glück ein Hirschgeweih abzustauben. Aber nicht vergessen: Unbedingt Verpflegung mitnehmen, denn die Gastro ist hier rar gesät. 

Pro-Tipp: Kinder sollten sich ihre Insektenlupe mitbringen, denn hier gibt es allerlei Getier zu entdecken!

Spiegelwald kommt übrigens von Spitalwald. Er gehörte einst dem Spital in Hof.

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